Pünktlich zum Launch des iPads möchten nun auch die großen Verlage von der Medienpräsenz um das neue Medium profitieren und ihre Claims für die zukünftige Verbreitung eigener Inhalte abstecken.Nach ersten Informationen kostet die iPad Ausgabe des Wall Street Journals $17,99/Monat und ist damit $10 günstiger als die gedruckte Version.
Aber auch auf deutscher Seite tut sich einiges. So hat sich der Medienriese Grunner+Jahr mit dem iPad-Konkurrenten WePad zusammengetan und möchte künftig seine Inhalte in so genannten eMag-Apps anbieten.
Auf der Jahrespressekonferenz wurde beispielsweise die eMag-Version des Magazins "stern" vorgestellt. Grunner+Jahr möchte seine Linzenz aber auch für weitere eigene Zeitschriften und Magazine verwenden.
Ziel der deutschen Verlage ist die Bildung einer Allianz, die es ermöglicht die Rechte für die Inhalte, die Preise und Vermarktung nicht an die Gerätehersteller zu verlieren.
Sollten sich die Tablets am Markt etablieren, gäbe das einen Anreiz für Anzeige-Kunden und die Werbeeinnahmen der von Leserschwund betroffenen Blätter können langfristig wieder steigen und sich damit am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.
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